Glasfaser-Tarife im Vergleich
Geordnet nach Bandbreite, nicht nach Anbieter. In jeder Klasse stehen die Angebote nebeneinander, die dasselbe liefern: gleiche Geschwindigkeit, verschiedene Preise. Wer erst einen Anbieter aussucht und dann eine Bandbreite, vergleicht am Ende nichts.
Aufgenommen sind die Glasfasertarife der Anbieter, die in mindestens 70 % der 4.860 ausgewerteten Orte verfügbar sind. Steht vor dem Monatspreis ein „ab“, gilt er nur für die ersten Monate der Laufzeit; danach kostet der Tarif mehr. Daneben steht deshalb immer, was er über die volle Laufzeit im Schnitt kostet. Nur diese Zahl macht Angebote vergleichbar. Regionale Netzbetreiber mit eigenen Tarifen stehen im Anbieterverzeichnis.
Gigabit
Die Klasse, für die Glasfaser gebaut wird: 1.000 MBit/s im Download, und anders als beim Kabel bleibt das Tempo auch dann, wenn die Nachbarschaft gleichzeitig online ist.
Vodafone
GigaZuhause 1000 Glasfaser Telefonflat
1.000 MBit/s ↑ 500 MBit/s
- Preis
- ab 19,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 51,24 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,99 €
- Laufzeit
- 24 Monate
o2 Empfehlung
o2 Home XXL (Glasfaser) Telefonflat
1.000 MBit/s ↑ 500 MBit/s
- Preis
- ab 54,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 62,49 € mtl.
- Anschlusspreis
- 9,99 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Telekom
Glasfaser 1000 Telefonflat
1.000 MBit/s ↑ 500 MBit/s
- Preis
- ab 9,95 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 63,32 € mtl.
- Anschlusspreis
- 69,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
1&1
Glasfaser 1000 Telefonflat
1.000 MBit/s ↑ 500 MBit/s
- Preis
- 69,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 69,99 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Um 600 MBit/s
Reichlich für einen Haushalt mit Homeoffice, Streaming auf mehreren Geräten und gelegentlich großen Uploads. Meist der Punkt, an dem der Preis pro MBit/s am günstigsten liegt.
Vodafone
GigaZuhause 600 Glasfaser Telefonflat
600 MBit/s ↑ 300 MBit/s
- Preis
- ab 19,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 41,87 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,99 €
- Laufzeit
- 24 Monate
o2 Empfehlung
o2 Home XL (Glasfaser) Telefonflat
600 MBit/s ↑ 300 MBit/s
- Preis
- ab 44,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 52,49 € mtl.
- Anschlusspreis
- 9,99 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Telekom
Glasfaser 600 Telefonflat
600 MBit/s ↑ 300 MBit/s
- Preis
- ab 9,95 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 54,57 € mtl.
- Anschlusspreis
- 69,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
1&1
Glasfaser 600 Telefonflat
600 MBit/s ↑ 300 MBit/s
- Preis
- 59,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 59,99 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Um 300 MBit/s
Der übliche Einstieg in Glasfaser. Deutlich über dem, was ein DSL-Anschluss an den meisten Adressen schafft, und für zwei bis vier Personen selten zu wenig.
o2 Empfehlung
o2 Home L (Glasfaser) Telefonflat
300 MBit/s ↑ 150 MBit/s
- Preis
- ab 29,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 37,49 € mtl.
- Anschlusspreis
- 9,99 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Vodafone
GigaZuhause 300 Glasfaser Telefonflat
300 MBit/s ↑ 150 MBit/s
- Preis
- ab 19,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 38,74 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,99 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Telekom
Glasfaser 300 Telefonflat
300 MBit/s ↑ 150 MBit/s
- Preis
- ab 9,95 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 45,82 € mtl.
- Anschlusspreis
- 69,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
1&1
Glasfaser 300 Telefonflat
300 MBit/s ↑ 150 MBit/s
- Preis
- 49,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 49,99 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Bis 200 MBit/s
Die kleinste Glasfaserstufe. Sie lohnt vor allem wegen des Uploads und der stabilen Leitung. Im Download liegt sie in der Nähe dessen, was gutes DSL oder Kabel auch liefern.
o2 Empfehlung
o2 Home M (Glasfaser) Telefonflat
150 MBit/s ↑ 75 MBit/s
- Preis
- ab 24,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 32,49 € mtl.
- Anschlusspreis
- 9,99 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Vodafone
GigaZuhause 150 Glasfaser Telefonflat
150 MBit/s ↑ 75 MBit/s
- Preis
- ab 19,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 35,62 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,99 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Telekom
Glasfaser 150 Telefonflat
150 MBit/s ↑ 75 MBit/s
- Preis
- ab 9,95 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 41,45 € mtl.
- Anschlusspreis
- 69,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
1&1
Glasfaser 150 Telefonflat
150 MBit/s ↑ 75 MBit/s
- Preis
- 44,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 44,99 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
1&1
Glasfaser 50 Telefonflat
50 MBit/s ↑ 20 MBit/s
- Preis
- 44,99 € mtl.
- Ø über 24 Monate
- 44,99 € mtl.
- Anschlusspreis
- 49,95 €
- Laufzeit
- 24 Monate
Tarifstand 2.9.2026, Verfügbarkeit aus dem Breitbandatlas des Bundes. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Verweise auf die Anbieter sind bezahlte Werbelinks.
Solange noch keine Glasfaser liegt
An gut der Hälfte der Adressen in Deutschland ist Glasfaser noch keine Option. Dann bleiben DSL über die Telefonleitung und Kabel über das Fernsehnetz. Beide liefern im Download brauchbare Werte, beim Upload und bei der Stabilität unter Last aber nicht das, was Glasfaser kann. Je Anbieter steht hier sein günstigster und sein schnellster Tarif außerhalb der Glasfaser.
| Anbieter | Tarif | Tempo | Preis | Zum Angebot |
|---|---|---|---|---|
| 1&1 | DSL 16 DSL | 16 MBit/s ↑ 1 | 34,99 €mtl. | Zum Angebot von 1&1: DSL 16 |
| DSL 250 DSL | 250 MBit/s ↑ 40 | 44,99 €mtl. | Zum Angebot von 1&1: DSL 250 | |
| o2 | o2 Home S (DSL) DSL | 50 MBit/s ↑ 20 | ab 19,99 €mtl. | Zum Angebot von o2: o2 Home S (DSL) |
| o2 Home XXL (Kabel) Kabel | 1.000 MBit/s ↑ 75 | ab 44,99 €mtl. | Zum Angebot von o2: o2 Home XXL (Kabel) | |
| Telekom | MagentaZuhause S DSL | 16 MBit/s ↑ 2,4 | ab 9,95 €mtl. | Zum Angebot von Telekom: MagentaZuhause S |
| MagentaZuhause XXL Hybrid DSL | 500 MBit/s ↑ 50 | ab 9,95 €mtl. | Zum Angebot von Telekom: MagentaZuhause XXL Hybrid | |
| Vodafone | GigaZuhause 16 DSL DSL | 16 MBit/s ↑ 2,4 | ab 19,99 €mtl. | Zum Angebot von Vodafone: GigaZuhause 16 DSL |
| GigaZuhause 100 DSL DSL | 100 MBit/s ↑ 40 | ab 19,99 €mtl. | Zum Angebot von Vodafone: GigaZuhause 100 DSL | |
| Vodafone Kabel | GigaZuhause 50 Kabel Kabel | 50 MBit/s ↑ 25 | 29,99 €mtl. | Zum Angebot von Vodafone Kabel: GigaZuhause 50 Kabel |
| GigaZuhause CableMax 1000 Kabel | 1.000 MBit/s ↑ 75 | 49,99 €mtl. | Zum Angebot von Vodafone Kabel: GigaZuhause CableMax 1000 |
Worauf es bei der Wahl ankommt
DSL, Kabel oder Glasfaser: was der Unterschied in der Praxis bedeutet
Die drei Anschlussarten unterscheiden sich nicht nur in der Höchstgeschwindigkeit, sondern darin, wie verlässlich diese Geschwindigkeit tatsächlich ankommt. DSL läuft über die vorhandene Kupfer-Telefonleitung; je weiter der Anschluss von der Vermittlungsstelle entfernt liegt, desto stärker sinkt die erreichbare Bandbreite, zwei Hausnummern können hier spürbar unterschiedliche Werte haben. Kabel-Internet nutzt das TV-Kabelnetz und teilt die verfügbare Bandbreite unter den Haushalten desselben Verteilers auf: An einem Ort mit hoher Auslastung, etwa abends in dicht bebauten Straßenzügen, kann das spürbar werden, auch wenn der gebuchte Tarif mehr verspricht. Glasfaser bringt die Leitung bis in die Wohnung oder zumindest bis ans Gebäude und ist die einzige der drei Techniken, bei der die gebuchte Bandbreite nicht von der Entfernung zur Vermittlungsstelle oder von der Nachbarschaft abhängt. Das erklärt, warum ein und derselbe Tarifname, „100 MBit/s“ etwa, je nach Anschlussart unterschiedlich zuverlässig ankommt, und warum sich ein Blick auf die tatsächlich verfügbare Technik am eigenen Anschluss lohnt, bevor man nach dem günstigsten Preis sortiert.
Download, Upload und was ein Tempotest tatsächlich zeigt
Anbieter werben in erster Linie mit der Download-Geschwindigkeit, weil sie für die meisten Anwendungen, also Streaming, Surfen und Downloads, die auffälligere Zahl ist. Für Videotelefonie, Cloud-Backups oder das eigene Homeoffice mit VPN zählt jedoch der Upload mindestens genauso, und der fällt bei DSL und Kabel oft deutlich niedriger aus als der Download, während er bei Glasfaser meist im selben Bereich liegt oder sogar symmetrisch ist. Wer regelmäßig große Dateien hochlädt oder mehrere Personen gleichzeitig in Videokonferenzen sitzen hat, sollte deshalb nicht nur auf die erste, große Zahl im Tarifnamen schauen, sondern auf die zweite, kleinere daneben.
Vertragslaufzeit: Was üblich ist und wo Spielraum bleibt
Die meisten Tarife für Privatkunden laufen mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, seltener 12. Läuft die Mindestlaufzeit ab, ohne dass gekündigt wird, verlängert sich der Vertrag seit einer Gesetzesänderung von 2022 nicht mehr automatisch um ein weiteres Jahr, sondern nur noch auf unbestimmte Zeit, kündbar dann mit einer Frist von einem Monat, jederzeit. Diese Regel gilt für alle Verträge, die seit dem 1. März 2022 abgeschlossen wurden, unabhängig davon, was im Kleingedruckten des Anbieters steht. Wer einen älteren Vertrag hat und sich nicht sicher ist, ob die automatische Verlängerung noch die alte Klausel oder schon die neue Regel greift, findet die maßgebliche Fassung in der Vertragsbestätigung oder kann beim Anbieter gezielt nach dem Kündigungstermin fragen, statt sich auf die ursprüngliche Broschüre zu verlassen.
Kündigungsrecht bei Umzug und bei Nichtverfügbarkeit
Ein Umzug allein ist kein gesetzlicher Kündigungsgrund. Der Vertrag läuft grundsätzlich weiter, auch wenn er an der neuen Adresse technisch gar nicht umsetzbar ist. In der Praxis räumen die meisten Anbieter für diesen Fall trotzdem ein Sonderkündigungsrecht ein, wenn sich nachweisen lässt, dass der gebuchte Anschluss am neuen Wohnort nicht verfügbar ist; verlangt wird dafür in der Regel eine Bestätigung des Anbieters selbst oder ein Blick in die eigene Verfügbarkeitsprüfung vor der Kündigung. Ein Umzug innerhalb des Versorgungsgebiets berechtigt dagegen meist nicht zur Sonderkündigung, sondern nur zum – oft kostenpflichtigen – Umzug des bestehenden Anschlusses. Vor jeder Kündigung wegen eines Umzugs lohnt sich deshalb der Blick in die eigenen Vertragsunterlagen, denn die genauen Bedingungen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter, auch wenn sie gesetzlich nicht vorgeschrieben sind.
Der Minderungsanspruch seit der TKG-Novelle
Seit der Novelle des Telekommunikationsgesetzes im Dezember 2021 gibt es einen eigenen gesetzlichen Minderungsanspruch, wenn die tatsächlich gelieferte Bandbreite dauerhaft und erheblich unter dem liegt, was der Vertrag verspricht. Maßgeblich ist dabei nicht die Werbeaussage „bis zu“, sondern die im Vertrag konkret genannte normalerweise zur Verfügung stehende Bandbreite. Als erheblich gilt eine Abweichung, wenn die Download-Geschwindigkeit wiederholt unter 90 Prozent dieses Wertes fällt oder die minimale Geschwindigkeit dauerhaft unterschritten wird. Wer das vermutet, kann die Leistung mit einem Tempotest der Bundesnetzagentur über einen längeren Zeitraum dokumentieren; bestätigt sich die Abweichung, lässt sich die monatliche Rechnung anteilig mindern, ohne dass dafür zuerst gekündigt werden muss. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die Ursache beim Anbieter, an der Hausverkabelung oder am eigenen Router liegt. Er betrifft schlicht das, was am Ende tatsächlich ankommt.
Das Ende des Nebenkostenprivilegs für Kabel-TV
Bis zum 30. Juni 2024 konnten Vermieter die Kosten für einen TV-Kabelanschluss über die Betriebskosten auf alle Mietparteien umlegen, unabhängig davon, ob diese den Anschluss überhaupt nutzten. Diese Umlage, das sogenannte Nebenkostenprivileg, ist zum 1. Juli 2024 entfallen. Seitdem müssen Mieterinnen und Mieter, die einen Kabelanschluss weiter nutzen wollen, einen eigenen Vertrag mit einem Anbieter abschließen und ihn selbst bezahlen, und stehen damit erstmals in echter Konkurrenz zu DSL- und Glasfasertarifen, statt an einen im Mietvertrag mitlaufenden Sammelanschluss gebunden zu sein. Für viele Haushalte ist das der Anlass, die eigene Versorgung neu zu vergleichen: Wo inzwischen Glasfaser liegt, ist sie beim reinen Internetanschluss in der Regel sowohl schneller als auch langfristig günstiger als ein separat gebuchter Kabeltarif, der zuvor über die Nebenkosten quasi unsichtbar mitlief.
Preise vergleichen: Wo sich Kosten verstecken
Der auffällige Startpreis eines Tarifs gilt fast immer nur für die ersten sechs oder zwölf Monate; danach greift der reguläre Preis, der oft ein Drittel oder mehr darüber liegt. Ein fairer Vergleich rechnet deshalb nicht mit dem Lockangebot, sondern mit dem Durchschnittspreis über die gesamte Mindestvertragslaufzeit. Hinzu kommen mitunter eine einmalige Aktivierungs- oder Bereitstellungsgebühr, die Kosten für den Versand oder Kauf des Routers und, bei einigen Anbietern, ein monatlicher Aufpreis für die TV-Option, auch wenn nur der Internetanschluss gewünscht ist. Seit August 2016 dürfen Anbieter zudem keinen bestimmten Router mehr vorschreiben. Das sogenannte Routerzwang-Ende erlaubt es, ein eigenes, bereits vorhandenes Gerät weiterzunutzen, sofern es mit dem jeweiligen Anschlusstyp kompatibel ist, und spart damit die monatliche Router-Miete, die mancher Tarif sonst zusätzlich berechnet.
Vor der Bestellung: Verfügbarkeit prüfen, nicht schätzen
Welche Anschlussart an einer Adresse tatsächlich liegt, lässt sich nicht von der Postleitzahl ableiten. Selbst innerhalb einer Straße kann der Unterschied zwischen bereits verlegter Glasfaser und reinem DSL erheblich sein. Die Ortsseiten dieser Domain zeigen deshalb die im Breitbandatlas des Bundes ausgewiesene Höchstbandbreite je Ort und, wo bekannt, die dort tatsächlich bestellbaren Tarife der jeweiligen Anbieter. Verbindlich ist am Ende trotzdem nur die individuelle Verfügbarkeitsprüfung beim Anbieter selbst, weil sie auf die genaue Adresse und nicht nur auf den Ort als Ganzes schaut. Sie ist aber die bessere Grundlage für einen Vergleich, wenn man vorher schon weiß, wonach man überhaupt fragen sollte.
Häufige Fragen zum Glasfaser-Vergleich
Was kostet ein Glasfaseranschluss im Monat?
Der günstigste bundesweit bestellbare Glasfasertarif in dieser Übersicht kommt von o2: „o2 Home M (Glasfaser)“ mit 150 MBit/s für 32,49 € im Monat, gerechnet über die 24 Monate Laufzeit. Am oberen Ende steht „Glasfaser 1000“ von 1&1 mit 69,99 € bei 1.000 MBit/s. Dazwischen liegt der ganze Rest: Die Klassen oben stellen je Bandbreite nebeneinander, was die Anbieter dafür verlangen.
Was kostet Gigabit über Glasfaser?
Der günstigste Gigabit-Tarif in dieser Übersicht ist „GigaZuhause 1000 Glasfaser“ von Vodafone: 51,24 € im Monat über die Laufzeit, bei 1.000 MBit/s im Download und 500 MBit/s im Upload. Die nächstkleinere Klasse (Um 600 MBit/s) fängt bei 41,87 € an: Das Gigabit kostet also 9,37 € im Monat mehr als die Stufe darunter. Ob sich das lohnt, entscheidet weniger die Zahl als der Haushalt: Ein Gigabit merkt man erst, wenn mehrere Menschen gleichzeitig große Datenmengen bewegen.
Warum steht vor manchen Preisen ein „ab“?
Weil der Preis nur für die ersten Monate gilt. 12 der 17 Glasfasertarife in dieser Übersicht sind so gestaffelt: erst ein Aktionspreis, danach der reguläre. Wie weit das auseinandergeht, zeigt der niedrigste Einstiegspreis hier: „Glasfaser 1000“ von Telekom beginnt bei 9,95 € und kostet über die Laufzeit 63,32 € im Monat. Deshalb steht in jeder Karte neben dem Aktionspreis der Durchschnitt über die volle Laufzeit. Nur diese zweite Zahl vergleicht Angebote miteinander; nach der ersten zu sortieren, ordnet die Werbung und nicht die Kosten.
Was kostet der Glasfaser-Anschluss einmalig?
Die Bereitstellung, also das Schalten des Anschlusses, kostet in dieser Übersicht zwischen 9,99 und 69,95 €. Davon zu trennen ist der Hausanschluss selbst, der Tiefbau bis ins Gebäude: Während einer laufenden Ausbaukampagne legen die Netzbetreiber ihn meist kostenlos, wenn man vor dem Bagger einen Vertrag abschließt. Wer erst danach bestellt, zahlt vierstellig, weil dann für ein einzelnes Haus noch einmal aufgegraben wird.
Wie schnell sind die Tarife in diesem Vergleich?
Am schnellsten ist „GigaZuhause 1000 Glasfaser“ von Vodafone mit 1.000 MBit/s im Download und 500 MBit/s im Upload. Insgesamt stehen hier 17 Glasfasertarife in 4 Tempoklassen, von „Bis 200 MBit/s“ bis „Gigabit“. Wichtiger als die erste Zahl ist dabei oft die zweite: Über Kabel stehen 1.000 MBit/s im Download meist nur 50 im Upload gegenüber, in dieser Übersicht ist es die Hälfte bis das Gleiche.
Woran erkenne ich echtes Glasfaser?
An der Abkürzung. FTTH oder FTTB heißt, dass die Faser bis ins Haus oder bis in die Wohnung reicht, und das ist echtes Glasfaser. FTTC dagegen bedeutet, dass die Faser nur bis zum grauen Kasten am Straßenrand läuft und die letzten Meter über Kupfer gehen; verkauft wird das oft als „Glasfaser-Highspeed“, technisch ist es VDSL. In dieser Übersicht steht kein solcher Tarif: Alle 17 setzen einen Anschluss bis ins Gebäude voraus.
Warum stehen hier nur so wenige Anbieter?
Weil dieser Vergleich bundesweit gilt. Aufgenommen ist, wer in mindestens 70 % der 4.860 ausgewerteten Orte verfügbar ist; einen Glasfasertarif führen davon 4: Vodafone, o2, Telekom und 1&1. Daneben sind in denselben Orten 354 Betreiber mit einem eigenen Glasfasernetz gemeldet, die überwiegend regional bauen. Ihre Tarife sind oft günstiger oder schneller, aber eben nur an ihren Adressen zu haben, und deshalb stehen sie auf den Ortsseiten und im Anbieterverzeichnis statt hier.
Kann ich jeden dieser Tarife bei mir bestellen?
Nein. Bestellbar ist ein Glasfasertarif nur dort, wo Glasfaser liegt, und das ist längst nicht überall so. Für 4.860 Orte steht im Verzeichnis nach Ort, wie weit der Ausbau reicht, welche Netzbetreiber dort gebaut haben und welche Tarife sich tatsächlich bestellen lassen, die regionalen eingeschlossen. Bundesweit sind im Schnitt 45 % der Haushalte erschlossen; den Rest beantwortet erst die Verfügbarkeitsprüfung nach Straße und Hausnummer.
Wie aktuell sind die Preise in diesem Vergleich?
Der Tarifstand ist der 2.9.2026; er steht auch unter den Karten. Eingelesen wird der Bestand jede Nacht, und die Seite danach neu gebaut. Aktionen können trotzdem kurzfristig auslaufen oder an Bedingungen hängen, die eine Tabelle nicht abbildet. Verbindlich ist immer der Preis, der beim Anbieter im Bestellvorgang steht.